Sicher durch den Herbst – Sehen und gesehen werden

Veröffentlichungsdatum02.10.2026Lesedauer3 MinutenKategorienAllgemeine News
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Mit den kürzer werdenden Tagen sind wieder mehr Menschen in der Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs. Gerade mit Fahrrad und E-Scooter ist eine funktionierende Beleuchtung besonders wichtig – für die eigene Sicherheit und für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Am Nachmittag noch bei Sonnenschein unterwegs, am Abend bereits im Dunkeln auf dem Heimweg: Gerade im Herbst passiert dieser Wechsel oft schneller, als man denkt. Wer mit Fahrrad oder E-Scooter unterwegs ist, sollte deshalb bereits beim Wegfahren daran denken, dass es bei der Rückfahrt möglicherweise schon dunkel sein kann.

Eine gute Beleuchtung hilft dabei nicht nur, selbst besser zu sehen, sondern vor allem auch, rechtzeitig gesehen zu werden. Besonders auf gemeinsam genutzten Wegen begegnen einander Radfahrer, E-Scooter, Fußgänger sowie Menschen mit Hunden. Hier sind Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme besonders wichtig.

Gemeinsam sicher unterwegs

Damit alle sicher ans Ziel kommen, helfen bereits einige einfache Punkte:

  • Beleuchtung kontrollieren: Licht am Fahrrad oder E-Scooter regelmäßig überprüfen und bei Dämmerung, Dunkelheit oder schlechter Sicht verwenden.
  • Schon beim Wegfahren an die Heimfahrt denken: Auch wenn es am Nachmittag noch hell ist, kann es wenige Stunden später bereits dunkel sein.
  • Geschwindigkeit anpassen: Geschwindigkeit an Sicht, Straßenverhältnisse und andere Verkehrsteilnehmer anpassen – besonders auf gemeinsam genutzten Wegen.
  • Vorausschauend unterwegs sein: Gerade bei schlechter Sicht mit Fußgängern, Kindern, Hunden oder anderen Hindernissen rechnen.
  • Auch zu Fuß sichtbar bleiben: Helle Kleidung oder reflektierende Elemente können helfen, früher erkannt zu werden.
  • Abstand halten: Bei Begegnungen rechtzeitig Geschwindigkeit reduzieren und ausreichend Abstand einhalten.

Gut zu wissen: Licht ist nicht nur eine Empfehlung

Eine funktionierende Beleuchtung dient nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern ist bei entsprechenden Sichtverhältnissen auch gesetzlich vorgeschrieben. Fahrzeuge müssen während der Dämmerung, bei Dunkelheit, Nebel oder wenn es die Witterung sonst erfordert, entsprechend beleuchtet sein. Für Fahrräder sieht die Fahrradverordnung grundsätzlich einen weißen bzw. hellgelben Scheinwerfer nach vorne und ein rotes Rücklicht vor; bei Tageslicht und guter Sicht kann die Beleuchtung entfallen.

Auch E-Scooter müssen bei Dunkelheit und schlechter Sicht mit einem weißen, ruhenden Vorderlicht und einem roten Rücklicht ausgestattet sein. Für E-Scooter gelten zudem grundsätzlich die für Radfahrer geltenden Verhaltensvorschriften; andere Verkehrsteilnehmer dürfen weder gefährdet noch behindert werden.

Wer die geltenden Verkehrsvorschriften nicht einhält, muss auch mit entsprechenden verwaltungsrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Auch die Polizei setzt auf Prävention

Auch die Polizei hat das Thema Verkehrssicherheit bei Fahrrädern und E-Scootern im Blick und setzt dabei neben Kontrollen und persönlichen Ansprachen auch auf Präventionsarbeit. Erst vor wenigen Wochen fanden in den 3. und 4. Klassen der Mittelschule entsprechende Präventionseinheiten durch die Polizei statt. Dabei werden wichtige Regeln und Gefahren im Straßenverkehr thematisiert und insbesondere junge Verkehrsteilnehmer für ein sicheres und rücksichtsvolles Verhalten sensibilisiert.

Auch im Straßenverkehr wird die Situation im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten entsprechend berücksichtigt. Ziel ist dabei vor allem, frühzeitig Bewusstsein zu schaffen und gefährliche Situationen möglichst zu vermeiden.

Rücksichtnahme funktioniert nur gemeinsam

Nicht überall stehen getrennte Wege für jede Form der Fortbewegung zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, vorhandene Verkehrsflächen gemeinsam und mit gegenseitiger Rücksichtnahme zu nutzen. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem E-Scooter: Wer aufmerksam unterwegs ist, auf gute Sichtbarkeit achtet und seine Geschwindigkeit an die jeweilige Situation anpasst, leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit aller.

Unser Tipp für den Herbst: Lieber einmal zu früh das Licht einschalten als einmal zu spät gesehen werden.

Quelle: Marktgemeinde Rabenstein