Zivilschutz-Probealarm am 4. Oktober – Sirenen und Handy-Alarm

Veröffentlichungsdatum02.10.2025Lesedauer2 MinutenKategorienAllgemeine News
NÖZSV

Am Samstag, den 4. Oktober 2025, testen die Bundesländer und das Innenministerium zwischen 12.00 und 12.45 Uhr wieder das österreichweite Warn- und Alarmsystem. Wie jedes Jahr ertönen dabei die mehr als 8.000 Sirenen in ganz Österreich. Zusätzlich wird auch das Handy-Warnsystem AT-Alert“ ausgelöst.

Was ist AT-Alert?
AT-Alert ist ein Bevölkerungswarnsystem, das das bestehende Sirenennetz ergänzt. Warnungen werden dabei über die Mobilfunktechnologie Cell Broadcast direkt an Mobiltelefone gesendet, die in einem betroffenen Gebiet eingeloggt sind.

  • Keine App und keine Registrierung notwendig
  • Keine personenbezogenen Daten werden verwendet
  • Warnungen können regional oder österreichweit erfolgen
  • Mögliche Inhalte sind z. B. Extremwetter, Naturkatastrophen, Hochwasser oder Waldbrände

Die höchste Warnstufe („Notfallalarm“) ist bei allen Handys automatisch aktiviert und kann nicht deaktiviert werden. Ältere Geräte im 2G/GSM-Netz empfangen allerdings nur diese höchste Stufe. Keine Warnungen erhält man, wenn das Handy ausgeschaltet oder im Flugmodus ist.

Der jährliche Zivilschutz-Probealarm dient dazu, die Funktion und Reichweite der Sirenen sowie des Warnsystems AT-Alert zu überprüfen und die Bevölkerung mit den Signalen vertraut zu machen.

Nähere Informationen zu AT-Alert finden Sie unter https://www.bmi.gv.at/204/at-alert/start.aspx#f90 oder unter folgender Broschüre Details zu AT-Alert


Vorbereitung heißt Selbstschutz
Da die Wahrscheinlichkeit, in Alltagssituationen mit Natur- oder technischen Katastrophen konfrontiert zu werden, stetig steigt, gewinnt „Selbstschutz“ immer mehr an Bedeutung. Doch was bedeutet „Selbstschutz“ genau? Er beschreibt die Fähigkeit, eine Notsituation selbstständig zu überbrücken, bis organisierte Hilfe eintrifft. Es geht darum, sich auf Krisen und Katastrophen vorzubereiten und im Notfall einige Zeit ohne externe Hilfe auskommen zu können.

Tipps zur Krisenvorsorge
Um Ihren Haushalt auf Krisensituationen vorzubereiten, empfehlen wir:

  • Lebensmittelreserven: Legen Sie Vorräte für mindestens zwei Wochen an, einschließlich Langzeitlebensmittel, die bis zu 25 Jahre haltbar sind.
  • Trinkwasser: Sorgen Sie für sauberes Trinkwasser, z.B. durch chemische Tabletten oder Filter, die in Camping- und Outdoor-Fachgeschäften erhältlich sind.
  • Notgepäck: Stellen Sie einen Rucksack mit Erste-Hilfe-Material, einem Handkurbel-Rundfunkgerät, Kopien wichtiger Dokumente, Verpflegung für mindestens zwei Tage, Feuerzeug und Outdoorbekleidung zusammen.
  • Energieausfall: Bereiten Sie sich auf einen möglichen Energieausfall vor, z.B. durch einen Campingkocher und batteriebetriebene Informationsmittel.
Quelle: NÖZSV