In dankbarer Erinnerung an Anton Stöckl

Veröffentlichungsdatum05.02.2026Lesedauer2 MinutenKategorienAllgemeine News
In dankbarer Erinnerung an Anton Stöckl

Schon seit seiner Jugend war Anton Stöckl eng mit der Pfarre Rabenstein verbunden. Früh übernahm er Verantwortung und engagierte sich zunächst in der Katholischen Jugend, deren Leitung er bald innehatte. Über viele Jahrzehnte wirkte er darüber hinaus im Kirchenchor, als Lektor und Kommunionspender sowie als Mitglied des Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrates und prägte damit das kirchliche Leben unserer Gemeinde nachhaltig.

Auch beruflich war Anton Stöckl als Beamter der Diözesanfinanzkammer eng mit dem kirchlichen Bereich verbunden. Ein besonderes Lebenswerk stellte für ihn die Katholische Männerbewegung (KMB) dar. Als jahrzehntelanger Obmann baute er diese mit großem Engagement von einer kleinen Gruppe zu einer starken Gemeinschaft von über hundert aktiven Männern aus. Für dieses außergewöhnliche Wirken wurde ihm von der Diözese das Goldene Ehrenzeichen verliehen.

Überregionaler Einsatz und Auszeichnungen

Mit großem Organisationstalent setzte sich Anton Stöckl auch weit über die Gemeindegrenzen hinaus ein, unter anderem bei zahlreichen Arbeitseinsätzen für den Aufbau des Klosters Maria Jeutendorf. Sein Einsatz war stets geprägt von Tatkraft, Ausdauer und dem Wunsch, nachhaltig etwas zu bewirken.

Für seine vielfältigen Verdienste um Gemeinde und Region wurde Anton Stöckl mehrfach ausgezeichnet. Bereits 1985 erhielt er das Ehrenzeichen in Gold der Marktgemeinde Rabenstein an der Pielach, unter anderem für seine Initiativen rund um den Großen Pielachtaler Rundwanderweg 652. Auch das Land Niederösterreich würdigte sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement mit einer Auszeichnung.

Naturverbundenheit, Wandern und Heimatgeschichte

Kraft schöpfte Anton Stöckl besonders aus der Natur. Als leidenschaftlicher Wanderer war er Initiator des Großen Pielachtaler Rundwanderweges 652 und bezwang mit beeindruckender Ausdauer auch den Österreichischen Nord-Süd-Weitwanderweg. Sein Einsatz für die Region und ihre Landschaft wirkt bis heute fort und lädt viele Menschen dazu ein, das Pielachtal bewusst zu erleben.

Darüber hinaus war Anton Stöckl über viele Jahre als Mitarbeiter der NÖN Pielachtal tätig. Mit Interesse, Genauigkeit und Menschlichkeit berichtete er über das regionale Geschehen und hielt das lokale Leben für viele Menschen fest. Als wertvoller Informant brachte er zudem sein umfangreiches Wissen über die Geschichte Rabensteins in die Rabensteiner Topothek ein und trug so wesentlich zur Bewahrung des lokalen Erinnerungs- und Kulturgutes bei.

Anton Stöckl hinterlässt bleibende Spuren – in der Pfarre, in der Marktgemeinde Rabenstein an der Pielach und in den Herzen vieler Menschen. Sein Wirken steht beispielhaft für gelebtes Ehrenamt, Verantwortung und echten Gemeinschaftssinn.

Quelle: NÖN & Marktgemeinde Rabenstein